matze's blog
Ntfsclone übers Netz
Um eine ntfs-partition über das netz zu clonen eignen sich die Tools netcat und ntfsclone:
auf dem zielpc (ip 192.168.0.50): (um in eine datei zu speichern)
netcat -l -p 9000 > spock2.ntfsclone
auf dem quellpc:
ntfsclone -s -o - /dev/hda1 | netcat 192.168.0.50 9000
Windows Registry "offline" ändern
Windows ist mal wieder kaputt und die Registry muss geändert werden?
Dann kann man mit dem Linux-Tool chntpw die Registry ändern. chntpw kann außerdem das Administratorpasswort zurücksetzen. Das Tool befindet sich z.B. auf der Live-CD von GRML.
Alternativ kann man auch eine andere windows installation starten und mit regedit und dann im Menü "Load Hive" die vorhande registry bearbeiten (z.B. die datei c:\windows\system32\config\system von dem alten Rechner).
Sinnvoll, wenn man z.B. eine alte Windowsinstallation auf einen neuen Rechner umziehen will (in meinem fall ein VM), die jedoch einen anderen IDE-Controller hat als der vorherige Rechner. (Bluescreen STOP 0x0000007B Inaccessible_Boot_Device). Mit suchen und ersetzen kann man dann .reg Dateien ändern und in den temporären Pfad importieren.
(Xen + Windows 2003 + lvm) Wie ein ntfsclone auf rawimage verwenden?
/dev/vg/windows2003 ist ein raw-image für eine windows 2003 domU. D.h. das Device enthält auch eine Partitionstabelle, was das direkte mounten / ntfsclone unmöglich macht. Mit losetup lässt sich dieses problem jedoch elegant umschiffen:
als erstes sollte man einen snapshot erzeugen:
lvcreate --permission r --snapshot /dev/vg/windows2003 --size 2G --name snap
dann muss man sich die partitionstabelle anschauen:
fdisk -l -u /dev/vg/snap
Disk fdisk /dev/vg/snap: 64.4 GB, 64424509440 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 7832 cylinders, total 125829120 sectors
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/vg/snap1 * 63 125805014 62902476 7 HPFS/NTFS
Dann muss man das offset ausrechnen: Startsektor * Sektorgrösse, in diesem fall:
63*512 = 32256
dann kann das loop-device konfiguriert werden:
losetup -o 32256 /dev/loop0 /dev/vg/snap
und schon kann ntfsclone verwendet werden:
ntfsclone /dev/loop0 -s -o /tmp/snap.ntfsclone
Wiederherstellen geht dann so:
ntfsclone snap.ntfsclone -r -o rawimage.test
Achtung: ein ntfsresize auf das loopdevice zerstört die partition!
Das tool kpartx aus dem paket multipath-tools kann auch anstatt des losetup verwendet werden:
kpartx -a /dev/vg/snap
ReactOS 0.3.3-RC veröffentlicht
Der erste Release Candidate von ReactOS 0.3.3 wurde veröffentlicht Der ChangeLog hats in sich. Auch die Quellcode-Überprüfung ist inzwischen bei 99,3% angelangt. Neue Versionen von ReactOS sollen nun alle zwei Monate veröffentlich werden. Ab Version 0.4 befindet sich ReactOS im Alphastadium, 0.5 ist dann endlich Beta :)
Bios-Informationen unter Linux auslesen
Dafür gibt es das tool dmidecode. Nützlich, falls man nicht weiss welches Mainboard in einem Rechner installiert ist.
Beispielausgabe von einem Ausus A8V mainboard:
dmidecode --type 2
# dmidecode 2.9
SMBIOS 2.3 present.Handle 0x0002, DMI type 2, 8 bytes
Base Board Information
Manufacturer: ASUSTeK Computer Inc.
Product Name: A8V
Version: Rev 1.xx
Serial Number: MB-1234567890
Mit mencoder tv aufnehmen (Terratec TVRadio+)
TV aufnehmen von v4l2, aktueller kanal, ausgabe avi mit mpeg4/mp3-ton, deinterlace und noise-reduction filter:
mencoder tv:// -tv driver=v4l2:norm=pal:forceaudio:alsa:adevice=hw.0,0 -oac mp3lame -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq:autoaspect=1:vbitrate=1200 -vf pp=l5,pp=tn -o test.avi
Befehle um WindowsXP wiederherzustellen
Standard NTFS-Rechte setzen: (z.B. wenn man unter linux windows von partition a auf partition b kopiert hat)
secedit /configure /cfg “c:\windows\security\templates\setup security.inf” /db waisaw.sdb /verbose
Wiederherstellungskonsole auf festplatte installieren:
d:\i386\winnt32.exe /cmdcons
automatische Snapshots mit LVM2
/etc/cron.weekly/lvmsnapshot:
#!/bin/sh
lvremove /dev/vg/snap-old-gentoo-1 --force
lvremove /dev/vg/snap-old-home-1 --forcelvrename /dev/vg/snap-current-home snap-old-home-1
lvrename /dev/vg/snap-current-gentoo snap-old-gentoo-1lvcreate -L 250M --snapshot -p r -n snap-current-home /dev/vg/home
lvcreate -L 300M --snapshot -p r -n snap-current-gentoo /dev/vg/gentoo
Das script löscht die alten Snapshots, benennt die aktuellen Snapshots um und erstellt neue Snapshots. Die Anzahl an Snapshots könnte noch erhöht werden, deswegen der Suffix -1.
Wobei dazugesagt werden sollte, dafür sind die snapshots eigentlich nicht gedacht. Die Performance geht ziemlich in den Keller, man sollte einen snapshot erstellen, und dann z.B. mit einem dd die snapshot partition sichern und dann den snapshot wieder löschen.
Patentirrsinn: Patches patentieren?!
Das US-Startup Intellectual Weapons (.com) will Patches für Sicherheitslücken patentieren. Es läuft wohl darauf raus, dass Firmen Software umsonst verscherbeln, wer Sicherheit benötigt muss dafür Geld bezahlen. Nur an wen?
Bei diesem Patentwirrwar noch auf Closed-Source setzen ist meiner Meinung nach grob fahrlässig, die Kosten für Sicherheit werden immer unkalkulierbarer. Bei Opensource sind die kosten kalkulierbarer.
Openldap startet nach update nicht mehr?
bei der fehlermeldung
bdb(dc=domain,dc=suffix): Program version 4.3 doesn't match environment version
hilft ein
db4.3_upgrade *.bdb
im datenbank verzeichnis, bzw. ein alternativ ein db4.2_recover.